Hier kann das neue Semesterprogramm WS 11/12 als pdf heruntergeladen werden.
Liebe Kolleginnen,
liebe Kollegen!
Der Weg zu einer eigenen
Meinung ist immer wieder herausfordernd. Häufig erleben wir TheologInnen, dass unsere Einschätzung zu aktuellen kirchenpolitischen Themen gefragt ist. Die Antwort soll schnell und verständlich kommen, „schließlich studierst du ja Theologie, da musst du das doch wissen". Dabei wird übersehen, dass Verstehen ein Prozess ist und es Zeit braucht um die vielschichtigen Entwicklungen nachvollziehen zu können.
Das bunt gestaltete Cover gewährt uns Einblick in die freie Welt der Assoziationen zweier Studentinnen. Malerische Ausfaltungen, Äußerungen persönlicher Bedürfnisse, Hervorheben zentraler Begriffe und Wiederholen von Gelerntem zeigen sich als erste Annäherung an das aktuell viel diskutierte Thema Kirche. Dieser spielerische Zugang eröffnet den Weg für weitere Auseinandersetzungen, Kritik und inhaltlicher Tiefe.
Das STEOP-Mittagessen (S.6)
soll den Einstieg ins Studium der Theologie ähnlich begleiten. Ein Team von Studierenden heißt euch Erstsemestrige herzlich willkommen und lädt euch jeden Montag im Oktober zum gemeinsamen Mittagessen ins Zentrum. Neben gegenseitigem Kennenlernen und Verarbeiten der ersten Eindrücke wird es auch inhaltliche Hilfestellung zu den ersten Vorlesungen geben.
Das Foyergespräch (S.8) nimmt drei Mal im Semester jene Themen auf, über die ihr gerne ins Gespräch kommen wollt. In gemütlicher Atmosphäre können Fragen gestellt und gemeinsam nach Antworten gesucht werden.
Um einer Verkürzung auf die kognitive Ebene vorzubeugen, laden wir euch nach den ersten Uni-Wochen zur Herbstwanderung (S.8) ein. In der nahen Umgebung Wiens werden wir einen Tag in der Natur verbringen, wieder Atem holen sowie miteinander essen und feiern.
Ein Semester, in dem kreative Annäherungen ebenso Platz haben wie ernsthafte Vertiefungen, wünscht
Eure Sabine
P.S.:
Wir danken recht herzlich Kathi Hintermayer und Eva Hildmann für die Gestaltung
des Covers, das auf einer Mitschrift von Bertram Rützler basiert.